Glückwunsch zur Geburt

Geburtsvorbereitung – wann damit anfangen?

Manche Mütter wünschen sich ihr Leben lang ein Kind und schaffen es aus den verschiedensten, oft gesundheitlichen Gründen nicht ein Baby auf die Welt zu bringen. Andere schaffen noch den Endspurt und werden mit 40 Jahren schwanger. Egal, in welchem Alter sich die Frau befindet, eines steht fest: Die Geburt und die Vorbereitung sind eine emotionale und sehr prägsame Phase. Nicht selten wünscht man sich als schwangere Mutter, eine gut durchdachte und bis ins kleinste Detail durchplante Geburtsvorbereitung. Oder war es bei euch eher eine reine „Bauchsache“? Für diejenigen, die sich dennoch entschieden haben, Vorbereitungen zu treffen oder sogar einen passenden Kurs zu belegen, gibt es hier die dazu nötigen Informationen.

Was man über eine Geburt wissen muss

Vor der Geburt kann man sich bei der Hebamme über den genauen Zeitpunkt der Geburt informieren. Auch eine Beratung beim zuständigen Arzt ist zu empfehlen, wenn vor der Ankunft des Babys noch Unsicherheiten vorherrschen. Normalerweise wird der Mutter bereits in diesem Gespräch oft empfohlen, einige Zeit vor der Entbindung (meist 25. bis 30. SSW), einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen. Insbesondere unsicheren Müttern kann man so ein Stück der Last wegnehmen und mehr Sicherheit geben. Die schwangere Mutter kann normalerweise zu diesem Zeitpunkt die Bewegungen des Kindes im Bauch bereits deutlich sprüren. Insbesondere Atemübungen zur Vorbereitung auf die Wehen und mentales Training werden in einem derartigen Kurs vollzogen. Dennoch muss man wissen, dass solche Kurse, welche meist ca. 8 Wochen dauern, häufig bereits Monate im Voraus ausgebucht sind. Man sollte mit der Anmeldung deshalb rechtzeitig beginnen. Auch werden einem allgemeine Tipps zum Thema Stillen gegeben, wichtige Fragen über die Schwangerschaft geklärt und man kann sich mit anderen Müttern austauschen.

Die Geburtsvorbereitung – Hilfreiche Tipps

Durchaus kann man auch selbst mit der Vorbereitung beginnen. Es gibt im Internet zudem unzählige Videos mit Übungen und Tipps. Eines, welches wir besonders hilfreich fanden, haben wir hier noch für euch herausgesucht. Wichtig ist es, gerade die letzten Wochen vor der Schwangerschaft, sich als Frau viel Entspannung und Genuss zu gönnen. Eine anstrengende Zeit steht vor ihr und auch in der Vergangenheit gab es sicher der einen oder anderen Tag, an dem man sich verrückt gemacht hat. Seelische Ausgeglichenheit und Ruhe schafft also ein deutlich besseres Gefühl vor der Geburt. Der oben empfohlene Zeitraum von durchschnittlich ca. 5 Monaten vor der erwarteten Entbindung kann natürlich auch, nach eigenem Gefühl vorgezogen werden, wenn die Hebamme dies anrät.

Kosten eines Hebammen-Kurses:

  • Bis zu 76 Euro wird von Krankenkasse übernommen
  • Bis zu 14 Stunden a 1-2 Termine pro Woche
  • Alles weitere wird eigenständig abgerechnet

Generell werden hier vor allem Beckenübungen praktiziert, diverse Geburtspositionen eingebübt und Tipps zur Säuglingspflege gegeben. Die obens erwähnten Atemübungen können eine sehr wertvolle HIlfe sein, wenn es darum geht, sich auf die Wehen vorzubereiten. Hierbei gibt es Auffrischungskurse, normale Hebammen-Kurse und auch Paar-Kurse, die den Partner in das Training mit involvieren. So kann das Paar die Situation gemeinsam meistern und eine bestmögliche Geburtsvorbereitung treffen.

Praktisch auch ist, dass man zusammen mit anderen Müttern, mögliche Ängste oder Unsicherheiten aus dem Weg räumen kann. In dem Kalender von 9 Monate.de kann man sich übrigens sehr einfach die aktuelle Schwangerschaftswoche berechnen, um herauszufinden, wann für einen selbst der richtige Moment gekommen ist. Als tolle Ergänzung zu einem derartigen Kurs gibt es noch die Wasser-Kurse für Schwangere oder spezielle Yoga-Kurse, welche eine sehr gute Alternative hierzu darstellen.